Übersäuerung

Die Übersäuerung wird in der Schulmedizin häufig mit einem müden Lächeln abgetan.

Doch ist die chronische Übersäuerung aus naturheilkundlicher Sicht unseres Körpers Nährboden für eine Vielzahl an Erkrankungen.
Dabei geht es vor allem um die latente Übersäuerung des Bindegewebes. Dieses fungiert vereinfacht dargestellt als „Autobahn“ über die die Versorgung der Zellen erfolgt. Sind die „Autobahnen“ des Bindegewebes „verstopft“, können die Zellen nicht mehr ausreichend versorgt werden. Auch der Abtransport von Stoffwechselprodukten ist eingeschränkt. Der Organismus kann dadurch in seiner Funktion der Eigenregulation behindert werden.

Beschwerdebilder der Übersäuerung können nach der Naturheilkunde sein:

  • rheumatische Erkrankungen
  • Müdigkeit, Erschöpfung
  • Infektanfälligkeit
  • Allergien
  • Hauterkrankungen (Akne, Neurodermitis)
  • Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Durchfall, Verstopfung
  • Pilzerkrankungen
  • Osteoporose
  • Arthrose

Der Übersäuerung des Gewebes kann man entgegenwirken und nicht selten eine Verbesserungen der Befindlichkeitsstörungen erzielen.

Eine Regulation des Säure-Basen-Haushalts kennt die evidenzbasierte Medizin, landläufig auch Schulmedizin genannt, in dieser Form nicht. Hier wird nur bei sehr schwerwiegenden Entgleisungen therapiert, weil man ansonsten vollkommen der Funktion der Puffersysteme im Blut und der Peripherie vertraut. Die etablierte Naturheilkunde sieht das aber anders und reagiert auch auf geringe Schwankungen, die oftmals nicht sehr einfach zu diagnostizieren sind.